Svalbard / Spitzbergen
Juni / Juli 2026
Vorweg zwei Tage / eine Nacht nach Pyramiden (gute 2 Std. per Schiff ab Longyearbyen). Pyramiden war einst die wichtigste und größte Kohleabbausiedlung der sowjetischen Regierung in der Arktis. Zeitweise lebten hier rund 1'500 Menschen. Damit war Pyramiden einer der größten Orte Spitzbergens und zeitweise auch die nördlichste Siedlung der Welt. Die Miene wurde 1998 stillgelegt. Heute ist es ein "lost place", der nach wie vor russisch geprägt ist. Ein Erlebnis!
Anschliessend 10 Nächte auf der M/S Stockholm, ein Bijou von Schiff (erbaut 1953).
12 Teilnehmende der Fotoreise, Stefan Forster, Yves Adams und Silvia Gross (unsere tollen Expeditionsleiter) sowie die extrem motivierte und engagierte Crew mit einem fantastischen Koch! Leider gab es für mich an 4 Abenden statt Gin Tonic nur NeoCitran ...
Unsere Route: Longyearbyen - Pyramiden (eine Nacht) - Longyearbyen,
anschliessend 10 Nächte mit M/S Stockholm: Smeerenburg (Walrosse) - Fuglefjorden - Moffen - Alkefjellet (Vogelfelsen) - Vibebukta - Brasvellbreen - Packeis südlich (mit Bär!) - Firkkantbukta - Schweigaardbreen - Reliktbukta - Packeis im Norden (kein einziger Bär, dafür eine magische Nacht) - Hamiltonbukta - Ytre Norskoya - Smeerenburgbreen - Hamilton Bay/Ny-London - Conwaybreen - Kongsveien - Ny-Alesund - Alkhornet (junge Füchse) - Borebukta/Borebreen (Bartrobben) - Longyearbyen
Es sind (zu?) viele Bilder - ich weiss. Aber da sind so viele Erinnerungen und Emotionen mit verbunden; weniger habe ich nicht fertig gekriegt.
Svalbard und Eisbären werden (viel zu) oft im gleichen Atemzug genannt. Aber es kann problemlos vorkommen, dass man auch auf längeren Reisen keinen Eisbären gut vor die Linse bekommt sondern nur sog. "Pixelbären" als Suchbild ausgenommen (die hatten wir auch!). Dies auch wegen der seit 2025 geltenden strengen gesetzlichen Abstandsregeln: Bis Ende Juni darf man sich Eisbären nur noch auf 500m nähern (ab Juli auf 300m). Erst wenn man sich ausserhalb der 12-Meilen-Zone befindet, gelten diese Beschränkungen nicht mehr. Daher sind wir mit der M/S Stockholm 2x ins Packeis gefahren. Im Süden hatten wir das einmalige Erlebnis, dass ein Bär zu uns ans Schiff kam und das grosse "Rohr" (180-600mm) viel zu nah war! Im nördlichen Packeis haben wir anschliessend fast zwei Tage während jeweils 24 Stunden gesucht und keinen einzigen Bären gesehen! Aber Walrosse und Polarfüchse haben uns anschliessend wieder entschädigt. Und natürlich Vögel über Vögel; aber da bin ich - wenn sie fliegen - mit dem grossen Tele ziemlich verloren und aufgeschmissen. Die vier Drohnenaufnahmen vom Schiff sind natürlich Stefans Werk!
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M/S Stockholm: Impressionen (alles bloss Handyfotos ...)











































































